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    8 Wege, Google Ads Promotions zu kommunizieren

    Profilbild von Florens Bach
    18 Min. Lesezeit
    8 Wege Google Ads Promotions zu kommunizieren – Übersicht der verschiedenen Anzeigenformate

    TL;DR

    Google Ads bietet 8 verschiedene Wege, um Promotions zu kommunizieren:

    1. Preiserweiterungen in Suchanzeigen
    2. Sitelink-Erweiterungen auf Sales Pages
    3. Eigene Asset Groups in PMax Kampagnen
    4. Separate Display und Video Assets
    5. Titel und Beschreibungen in Textanzeigen
    6. Titel und Beschreibungen als Assets
    7. Promotion-Erweiterungen
    8. Shopping Promotions in Google Shopping Ads

    Die effektivste Kombination hängt von deinem Kampagnenziel und Budget ab.

    Google Ads Promotions sind eine hervorragende Möglichkeit, um eine Werbebotschaft auf der Plattform Google Ads für bestehende Produkte online zu kommunizieren. Hier sind 8 Möglichkeiten, wie ihr eure Promotions in Google Ads erwähnen könnt.

    1. Preiserweiterungen

    Ein sehr beliebter Asset Typ, der schon recht lange in Google Ads existiert, sind Preiserweiterungen (Price Extensions). Ein Bestandteil der Anzeigenerweiterungen. Diese Extensions können an verschiedene Werbezeiten und Informationen angepasst werden.

    Ihr findet die Preiserweiterungen über das Kampagnen Menü im Google Ads Account. Preiserweiterungen können in Google Ads hinzugefügt werden auf Kampagnen-, Account- und Anzeigengruppen-Level.

    Die Informationen, die hinzugefügt werden können, umfassen Preis, Datum, Sprache, Währung, Texte aber auch den Titel der Produkte. Bei den Erweiterungen handelt es sich um dieselbe Liste von Überschriften wie bei den strukturierten Snippets, aber der Preis-Qualifier ist hier anders dargestellt.

    Preiserweiterung bei Google Textanzeigen auf der SERP
    Preiserweiterung bei Google Textanzeigen auf der SERP

    Dadurch braucht das Suchergebnis eine Zeile mehr Platz und dem User wird mehr Informationen geboten, um eine Selbstqualifizierung vorzunehmen und uns Werbetreibenden ultimativ effizientere Werbung zu ermöglichen.

    💡 Pro-Tipp: Bis zu 5 Produkte können mit einer Preiserweiterung abgedeckt werden, ihr braucht aber mindestens 3 Produkte pro Preiserweiterung, um diese auszustrahlen! Die Titel davon dürfen NICHT gleich sein, die Beschreibungen allerdings schon.

    Neben den Preiserweiterungen aus Punkt 1 können Promotions und Sales ebenfalls durch die Sitelink Erweiterung kommuniziert werden. Ähnlich wie bei den Preis Erweiterungen gibt es hier die Möglichkeit, mehr Real Estate und Platz auf der Suchresultats-Seite einzunehmen (SERP).

    Sitelink Erweiterung als Kommunikation für Sale und Angebote
    Sitelink Erweiterung genutzt als Kommunikation für Sale und Angebote

    Solltet ihr häufig wechselnde Angebote und Sales haben, könnt ihr einfach einen generellen Sitelink erstellen mit den Titeln "Unsere Angebote" oder "Sale", dann braucht die Erweiterung weniger Pflegeaufwand bei gleichem Kunden-Value.

    Achtet aber darauf, dass in euren Anzeigen Vorschaus nicht verschiedene Sales überlagert werden. Also die Headline 30% sagt und die Sitelink Erweiterung 20%. Das verwirrt User und verschlechtert die Landing Page Experience.

    💡 Pro-Tipp: Nutzt eine eigene Landingpage für eure Sommerangebote, diese kann als eigener Link hinzugefügt werden. Wer keine weiteren Links oder URLs zur Verfügung hat, kann keine weitere Sitelink Erweiterung hinzufügen, denn jede Sitelink Erweiterung braucht eine eigene URL.

    3. Neue Asset Groups mit Promos

    In Performance Max Kampagnen könnt ihr eigene Asset Gruppen erstellen für eine Promotion. Wer beispielsweise Bettwäsche verkauft und sein gesamtes Sortiment im Summer Sale hat, könnte einfach eine zweite Asset Gruppe (oder mehrere) erstellen, je nach PMax Aufteilung.

    Beispiel für eigene Performance Max Asset Gruppen für Winter-Sales
    Beispiel für eigene Performance Max Asset Gruppen für Winter-Sales

    Dadurch werden die Produktfeeds für Ecommerce Produkte übernommen und die Audience Signale können geleveraged werden.

    💡 Pro-Tipp: Durch Sales werden natürlich der Preis und damit die Contribution Marge gedrückt. Achtet daher auf die tROAS-Ziele der Performance Max Kampagne und benutzt eventuell Datenausschlüsse bzw. eine Saisonalitäts-Anpassung in Google Ads.

    Die Performance von Sale Asset Gruppen kann man in PMax auch auswerten, so machen wir das bei Bach & Gruber beispielsweise für direkt nach dem Sale aber auch nach Ablauf der Attributionsfenster nochmal Zeitverzögert (30-90 Tage).

    4. Eigene Display und Video Assets

    Such- und Performance Max-Kampagnen sind nicht die einzigen Kampagnentypen, die in Google Ads für mehr Real Estate verwendet werden können. Es gibt auch Google Ads Kampagnen mit Push-Anteil wie Display, Video Assets oder Performance Max.

    Bei Bannerwerbung und Videos sind die Creatives Vordergrund, NICHT der Feed oder textbasierte Anzeigen. Üblicherweise wird dieses Format im Ecommerce für Remarketing verwendet, aber kann auch für solche Funktionalitäten Einsatz finden.

    Folgende Display Formate akzeptiert Google aktuell für Display Assets:

    • Formate: GIF, JPG, PNG
    • Ad Sizing: Square, Rectangle, Skyscraper, Leaderboard, Mobile
    • Max. File Größe: 150KB
    Display Remarketing Ad mit Kommunikation eines Sales
    Display Remarketing Ad mit Kommunikation eines Sales im Onlineshop

    💡 Pro-Tipp: Für diese Display Ads kann Bannerwerbung für das Display-Netzwerk und Banner für YouTube verwendet werden! Zusätzlich könnt ihr auf YouTube hochgeladene Videos verwenden und die Creatives hinzufügen.

    Impressionen sind oft ein sehr günstiger Weg (anders als Klicks in Shopping oder gar Search Ads) um diese Marketingbotschaft wieder nach draußen zu bringen.

    5. Titel und Beschreibungen in Textanzeigen

    Der standardmäßige Klassiker. Den größten Einfluss auf die Klickrate haben die Headlines in Text Ads, gefolgt von den Beschreibungen.

    CTR optimierte Suchanzeige mit Summer Sale Informationen
    CTR optimierte Suchanzeige mit Informationen über einen Summer Sale

    💡 Pro-Tipp: Erstellt einen eigenen Satz an Headlines und Beschreibungen in Google Ads und labelt diese in der Kampagne, so beeinflusst ihr die eigentliche Klickrate (CTR) weniger und habt vergleichbare Werte inklusive einer schnelleren Erstellung.

    Diese Möglichkeit zeigt Usern sofort die Möglichkeit, zu einem Rabatt oder einer Sale Aktion tätig zu werden. Auch in Brand Kampagnen werden solche Assets gerne hinterlegt.

    6. Titel und Beschreibungen als Assets

    Neben den manuellen Anpassungen für Titel und Beschreibungen aus Punkt 5 gibt es hierfür sogar mittlerweile eigene Assets. Das ist immer noch ein Beta Feature, also nur für ausgewählte Advertiser zugänglich.

    Headline Asset als eigene Anzeigenerweiterung in Google Ads
    Headline Asset als eigene Anzeigenerweiterung in Google Ads

    Wenn dieser Asset Typ schon in euren Google Ads Accounts verfügbar ist, gerne testen. Hierbei werden dann nur Headlines ausgestrahlt für die Suchanzeige im erweiterten Format. Zusätzlich können auch wie bei regulären Anzeigenerweiterungen Start und Enddatum gewählt werden - perfekt für Sales und Promos.

    7. Promotion Erweiterungen

    Die Promotion Erweiterung gilt ebenfalls nur für Suchanzeigen. Ähnlich einer Mini-Preiserweiterung können hier Angebote und Promotions an Google Ads übergeben und eingespielt werden.

    Promotion Erweiterung in Google Ads Suchanzeigen
    Promotion Erweiterung in Google Ads Suchanzeigen

    Beide Erweiterungen (Preis- und Promotion) teilen sich häufig den gleichen "Stellplatz" in einer Suchanzeige, es werden also nicht beide ausgestrahlt, Google entscheidet dann auktionsbezogen, welche Erweiterung im spezifischen Kontext mehr Sinn macht.

    Der Anlass, der hier zusätzlich ausgewählt werden kann, wird ebenfalls in der Erweiterung ausgestrahlt. Mittlerweile gibt es 40+ verschiedene Anlässe wie Black Friday, Christmas Sale und Co.

    8. Shopping Promotions

    Meine Lieblings-Promotion und auch die am häufigsten verkomplizierte. Folgendes funktioniert für Shopping Ads am besten:

    1. Streichpreis auf der Website einfügen
    2. Angebotspreis als "sale_price" im Google Shopping Feed übergeben

    Fertig.

    Promotion Sale in Google Shopping Ads für Nike Air Force 1
    Promotion / Sale in Google Shopping Ads für Nike Air Force 1

    Die beiden Angebote mit dem Sale Badge stechen deutlich hervor, und zusätzlich sieht man den günstigeren Preis DIREKT in der Anzeige.

    💡 Pro-Tipp: Der Preisnachlass muss mindestens 5% vom Verkaufspreis sein und maximal 95% vom Verkaufspreis. Sonst akzeptiert Google ihn nicht und wird das Logo einfach nicht ausspielen.

    FAQs zu Google Ads Promotions

    Fazit

    Wie ihr seht gibt es verschiedenste Möglichkeiten, Kunden und User über eure Produkte und Promotions zu informieren. Die hier genannten sind noch nicht alle, aber die wichtigste Auswahl wenn ihr einen Sale habt.

    Viel Spaß beim Optimieren,

    Florens ✌🏼

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