Bach & Gruber – Google Ads Agentur für E-Commerce
    Back to the blog
    Google Ads

    Alle 9 Google Ads Kampagnen Typen in der Übersicht

    Profile picture of Florens Bach
    25 Min. Lesezeit
    Alle 9 Google Ads Kampagnen Typen in der Übersicht – Vergleich der verschiedenen Anzeigenformate

    TL;DR

    Google Ads bietet 9 verschiedene Kampagnentypen:

    • Suchanzeigen – der Klassiker für jedes Business
    • Performance Max – KI-gesteuert über alle Google-Kanäle
    • Display Anzeigen – größtes Werbenetzwerk, ideal für Remarketing
    • Shopping Anzeigen – bester Kanal für Ecommerce-Neukundenakquise
    • Video Anzeigen (YouTube) – große Reichweite, braucht Budget
    • App Anzeigen – nur für App-Downloads relevant
    • Smarte Kampagnen – kaum steuerbar, nicht empfohlen
    • Demand Gen – Googles Versuch eines zweiten Facebook Ads
    • Lokales Inventar – für Einzelhändler mit Offlinefilialen

    Für Onlineshops sind Shopping Ads, PMax und Suchanzeigen die wichtigsten Formate.

    In Google Ads können aktuell 8 verschiedene Kampagnen Typen erstellt werden – eigentlich 9, mit den Lokalen Anzeigen.

    Diese 8 (9) Kampagnen Typen heißen:

    1. Suchanzeigen (Search Ads)
    2. Performance Max-Kampagne (PMax)
    3. Display Anzeigen (Display Ads)
    4. Shopping Anzeigen (Shopping Ads)
    5. Video Anzeigen (YouTube Ads)
    6. App Anzeigen (App- und Mobile Ads)
    7. Smarte Kampagnen (Smart Ads)
    8. Demand Gen Kampagnen
    9. Anzeigen für Lokales Inventar

    Diese 9 Google Ads Kampagnen Arten können direkt aus der Benutzeroberfläche heraus erstellt werden.

    Alle 8 (9) Google Ads Kampagnen Typen im Erstellungsmenü
    Alle 8 (9) Google Ads Kampagnen Typen im Erstellungsmenü.

    1. Google Suchanzeigen

    Suchanzeigen bei Google Ads (Google Search Ads) sind einer der ältesten Kampagnenarten überhaupt. Bereits seit Oktober 2000 sind Search Ads die ersten Anzeigentypen, die zur Monetarisierung von Google beigetragen haben.

    Was sind Suchkampagnen?

    Suchkampagnen sind ein Typ von Google Ads-Kampagnen, bei denen Textanzeigen in den Google-Suchergebnissen angezeigt werden, wenn User nach bestimmten Keywords suchen. Diese Anzeigen erscheinen oberhalb oder unterhalb der organischen Suchergebnisse und sollen Usern helfen, relevante Produkte oder Dienstleistungen zu finden, die mit deren Suchanfragen wiederum übereinstimmen.

    Suchkampagnen sind besonders effektiv, um Nutzer anzusprechen, die bereits Interesse an einem konkreten Thema, Produkt oder einer Dienstleistung haben. Sie fügen sich besonders gut in die organischen Ergebnisse ein und sind aus genau diesem Grund überhaupt von den Gründern von Google damals erstellt worden!

    Wie sehen Suchanzeigen aus?

    Auf jeder Page der Google SERP (Search Engine Results Page) gibt es bis zu 8 Suchanzeigen. 4 oberhalb und 4 unterhalb der organischen Ergebnisse.

    Google Ads Suchanzeige von Breuninger – Beispiel einer Textanzeige mit Sitelink-Erweiterungen
    Google Ads Suchanzeige von Breuninger. Quelle: Google Ads

    Wie in der Anzeige oben zu sehen bestehen Suchanzeigen großteils aus Text. Die eigentliche Headline ist die oberste Zeile der Anzeige und trägt großteils zur Klickrate bei.

    Die 5 ausgebreiteten, hervorgehobenen Links sind sogenannte Sitelink Extensions – eine Art Anzeigenerweiterung, um mehr Platz zu brauchen auf der Ergebnisseite.

    Wie erstellt man Suchkampagnen in Google Ads?

    Suchanzeigen können direkt aus dem Google Ads Account heraus erstellt werden. Nachdem ein Google Ads Konto erstellt wurde, können direkt zu Beginn auch Textanzeigen veröffentlicht werden.

    Mit dem Button „Neue Kampagne" → wähle ein Ziel für die Kampagne aus und klicke dich durch das Kampagnen Setup.

    Für wen sind Suchkampagnen geeignet?

    Suchkampagnen sind für eine breite Vielzahl von Unternehmen und Marketingzielen geeignet, darunter:

    (1) Ecommerce-Websiten und Onlineshops
    Für Produktverkäufe und zur Steigerung des Umsatzes im Onlineshop.

    (2) Dienstleistungsunternehmen
    Zur Generierung von Leads und zur Kundenakquise (z.B. für Rechtsanwälte, Ärzte oder Handwerker)

    (3) Lokale Geschäfte
    Mehr Sichtbarkeit in der Region und lokale Suchergebnisse

    (4) Software Unternehmen
    Für mehr Leads in deren CRM und abgeschlossene Abos oder Subscriptions (wie Netflix z.B.)

    Search Ads eignen sich eigentlich als einer der wenigen Kampagnentypen für wirklich JEDES Unternehmen.

    💡 Pro-Tipp: Auch B2B Unternehmen können stark von Suchanzeigen profitieren, hier sind die Sales-Zyklen zwar oft länger oder schwieriger zu Tracken, aber auch diese User können üblicherweise über Google erreicht werden.

    2. Performance Max Kampagnen

    Performance Max Anzeigen (PMax) lösten die allseits beliebten Smart Shopping Kampagnen ab, beziehungsweise haben diese überschrieben.

    Was sind Performance Max Kampagnen?

    Performance Max Kampagnen sind ein relativ neuer, alle Netzwerke umfassender Kampagnentyp in Google Ads.

    Das soll Werbetreibenden ermöglichen, über alle Google-Kanäle hinweg zu schalten. Dazu gehören das Google-Suchnetzwerk (Typ 1), das Display-Netzwerk, YouTube, Gmail und auch die Welt von Discover.

    Diese Kampagnen nutzen Machine Learning, AI und Automatisierung, um die Performance zu maximieren, daher der Name.

    Der Großteil von PMax Kampagnen wird im Shopping Netzwerk ausgestrahlt, bzw. hauptsächlich dafür genutzt. Dementsprechend sehen die PMax Anzeigen aus wie Shopping Ads.

    Shopping Ads als Beispiel für Performance Max Anzeigen in den Google Suchergebnissen
    Shopping Ads als Beispiel für Performance Max Anzeigen.

    Sie kombinieren die besten Varianten von Anzeigenformaten, Geboten und Zielgruppen, um die festgelegten Ziele wie ROAS oder Cost pro Conversion (target CPA) zu erreichen. Performance Max Kampagnen zielen darauf ab, die Reichweite und den ROI (Return on Investment) zu optimieren, indem sie datengetriebene Entscheidungen treffen.

    Wie erstelle ich Performance Max Kampagnen?

    Wie auch Suchanzeigen können PMax Kampagnen direkt aus dem Google Ads Dashboard heraus erstellt werden. Einziger Unterschied ist, dass hierfür ein Google Shopping Feed benötigt wird. Dafür wiederum braucht es ein Google Merchant Center bzw. ein Google Merchant Center Next.

    Ein Feed kann eine komplexe Angelegenheit sein, der oft im XML- oder CSV-Format von Entwicklern erstellt wird. Wendet euch bei Fragen gerne an uns als Google Ads Agentur.

    💡 Pro-Tipp: Im Idealfall erstellt ihr euren Feed im CSV Format. So kann er leichter gelesen und auch bearbeitet werden, sollten Felder und Attribute mal ein Update brauchen.

    Für wen sind Performance Max Kampagnen geeignet?

    Laut Googles Aussage sollen PMax Kampagnen die Performance von allen Businesses steigern, in der Realität sehen wir die besten Erfolge aber für Onlineshops mit einem sauberen Shopping Feed. Dadurch kommen alle Produkte in die Anzeigenrotation und können sauber ausgespielt werden.

    Das damit verbundene Dynamische Remarketing der Anzeigen sorgt für ein gutes Matching von Werbeausgaben und Performance. Google pusht dieses Anzeigenformat aktuell sehr stark, um mehr Daten für ihr Algorithmus Powerhouse zu sammeln.

    Was sollte ich bei der Erstellung von Performance Max Kampagnen beachten?

    Für PMax gibt es einige hilfreiche Tipps von uns:

    Sauberer Feed
    Achtet auf einen sauberen Shopping Feed. Damit lebt und atmet die PMax Kampagne. Ein sauber eingerichtetes Merchant Center wirkt Wunder und schaltet weitere Reports frei.

    Gute Assets
    Wer bestimmte Produkte in den Bereichen Lifestyle an den Mann bringen will, braucht kreative und gute Assets. Ohne genügend Bildmaterial in gewisser Qualität habt ihr vermutlich weniger Erfolg, da diese auch für Remarketing verwendet werden können.

    Testen
    Auch wenn gute Assets immer wichtiger werden, testen testen testen. In verschiedenen Konfigurationen könnt ihr immer weiter testen, um die best performenden Ads und Konfigurationen zu finden.

    3. Display Anzeigen

    Display Ads bei Google sind das größte Werbenetzwerk der Welt. Über 3 Millionen Websiten zählen zum Displaynetwork dazu. Ähnlich groß kann die Streuung der Ergebnisse ausfallen.

    Was sind Display Anzeigen und wo können sie ausgestrahlt werden?

    Display Anzeigen sind eine Art von Google Ads-Kampagnen, bei denen visuelle Anzeigen wie Banner, Bilder, Skyscraper, Landscapes und Videos auf Websites im Google Display-Netzwerk geschaltet werden. Das Google Display-Netzwerk umfasst Websites, Blogs, News-Portale aber auch Google-eigene Plattformen wie YouTube, Gmail, Discover, Waze ... you name it.

    Display Anzeigen ursprünglich dafür konzipiert, durch wiederholende Markenbotschaften die Markenbekanntheit zu steigern, Nutzer zu erreichen, während sie im Internet surfen, und potenzielle Kunden zu reaktivieren (gerade im Remarketing beliebt).

    Wie erstelle ich Display Anzeigen?

    Klassische Display Ads brauchen einen Designer, bzw. jemanden der die Formate zurechtschneidet und die Assets erstellt. Wo früher noch stundenlanges Zurechtrücken für solche Assets draufgegangen ist gibt es mittlerweile DALL-E, Canva und andere Giga-Plattformen die bei solcher Erstellung helfen.

    Für das beliebte Standard Remarketing sind folgende Formate Voraussetzung (Größe in Pixeln):

    FormatGerät
    300 x 200Mobile
    300 x 50Mobile
    300 x 100Mobile
    250 x 250Mobile
    200 x 200Mobile
    300 x 250Desktop
    336 x 280Desktop
    728 x 90Desktop
    970 x 90Desktop
    468 x 60Desktop
    300 x 600Desktop
    160 x 600Desktop

    Es braucht so eine breite Asset Palette, um die vielen verschiedenen Placementgrößen auf Websiten wie der New York Times abzudecken.

    Responsive Display Anzeigen auf den Werbeplätzen bei Chefkoch – Lufthansa und TagHeuer Ads
    Responsive Display Anzeigen auf den Werbeplätzen bei Chefkoch. Die angezeigten Formate sind 300 x 600 (Lufthansa Ad) und 160 x 600 (TagHeuer Ad).

    Für wen sind Display Ads geeignet?

    Wirklich gut eignen sich Display Ads als Remarketing, egal ob statisch, dynamisch oder im responsiven Format.

    Wer Display Ads zum Testen und Erforschen neuer Zielgruppen verwenden will, sollte größere Ad Budgets einplanen, die alleine dafür genutzt werden (ab ca. 5.000€ pro Woche – Monat).

    💡 Pro-Tipp: Die profitabelsten Display Ads für Onlineshops sind dynamisches Remarketing. Diese sind dann nämlich Teil einer performanten PMax Kampagne oder eigenen Display (früher Smart Display) Kampagne mit eigenem Targeting.

    4. Shopping Anzeigen

    Shopping Anzeigen sind der Traum eines jeden Ecommerce Stores – vor allem für Neukundenakquise.

    Meiner Meinung nach der beste Kanal für Kundenakquise und profitable Platzierungen im Ecommerce.

    Was sind Shopping Anzeigen?

    Shopping Kampagnen sind eine spezielle Art von Google Ads-Kampagnen, die es Online-Händlern ermöglichen, ihre Produkte direkt in den Google-Suchergebnissen und auf Google Shopping zu bewerben. Sehr ähnlich zu den PMax Kampagnen aus Punkt 2.

    Diese Anzeigenformate beinhalten Produktbilder, Preise, den Namen des Händlers und andere relevante Informationen (auch das CSS Shopping System).

    Beispiel für Google Shopping Anzeigen mit Produktbildern, Preisen und Sternebewertungen
    Beispiel für Google Shopping Anzeigen. Quelle: Google

    Für wen sind Shopping Anzeigen geeignet?

    Shopping Anzeigen hießen früher auch PLA (Product Listing Ads) und davor wiederum „Froogle" (von engl. frugal für sparsam).

    Nicht überraschend sind Shopping Anzeigen besonders effektiv für Onlineshops und Ecommerce Websiten, die ihre Sichtbarkeit von Produkten erhöhen möchten.

    Diese Ads bieten eine visuell ansprechende und informative Darstellung, die es Nutzern erleichtert, Produkte zu vergleichen und Kaufentscheidungen zu treffen. Gerade mit zusätzlichen Informationen wie Sternebewertungen oder wenn es einen Preis-Drop gibt.

    Was muss ich beim Schalten von Shopping Anzeigen beachten?

    Hochwertige Produktdaten
    Nichts geht über einen qualitativ hochwertigen Feed. Alles, was Google über eure Produkte weiß, wird über den Feed gesteuert. Preis, Verfügbarkeit, Updates, API Zugriffe, Placements, Beschreibungen, Free Listings etc.

    Ansprechende Produktbilder
    Als klassisches Bild gilt immer ein weißer Hintergrund (plain white), immer öfter sieht man jedoch auch Lifestyle Bilder, vor allem bei Haushaltsprodukten.

    Preisgestaltung
    Der Preis entscheidet die Buy Box. Nicht so stark wie auf Amazon, aber Personen vergleichen die Preise. Im Merchant Center gibt es sogar extra einen Preisvergleichsreport.

    Negative Keywords
    Auch mit der ganzen Automation solltet ihr gepflegte Negative Keywords einbauen. Am besten in Listen und Sortierung nach Produkt-Typen oder Filter-Leveln.

    💡 Pro-Tipp: Feed Management ist eins der am meisten unterschätzten Features im Google Ads Bereich. Diese Produktdaten werden für nahezu ALLE Plattformen gebraucht – Amazon, Pinterest, Facebook, Bolt, Ebay, Dynamisches Remarketing, Klaviyo und mehr. Wir verwenden als Feed Management Tool „Channable", eine holländische Software, die uns schon bei vielen Case Studies wahre Wunder vollbringen ließ.

    5. Video Anzeigen

    Ads auf YouTube sind wohl mit die am wenigsten genutzten Anzeigen, einfach weil so unendlich viel Anzeigen-Inventar verfügbar ist. Jede Sekunde Watchtime kann mit Inventar vollgeklatscht werden bis zum Geht-nicht-mehr.

    YouTube Ad für Shopify Onlineshops als skippable In-Stream Ad
    YouTube Ad für Shopify Onlineshops als skippable In-Stream Ad. Quelle: YouTube

    Was sind YouTube Ads?

    YouTube Ads sind allgemeine Werbeanzeigen, die auf der Video-Streaming-Plattform YouTube geschaltet werden können (dies klappt nicht ohne dass die Videos auch auf YouTube gelistet sind, öffentlich oder in einer Playlist).

    Anders als Shopping Anzeigen und Suchanzeigen folgen YouTube Ads Zielgruppen, Channel-Placements und anderen Browsing-optimierten Algorithmen und Platzierungen für die Werbewirkung.

    Dadurch entstehen vor allem Brand Awareness für große Player (siehe Shopify im Screenshot oben), Lifestyle Produkte oder alles, was auf YouTube eben „zieht".

    Für wen sind YouTube Ads geeignet?

    Es ist schwierig, in der großen Werbewelt von YouTube gezielte und profitable Verkäufe für Onlineshops zu generieren.

    Ohne gute Audience (idealerweise durch einen eigenen YouTube Kanal) geht die Werbewirkung schnell in Streuverlust über, da generelle Placements recht breit streuen, konkrete Channels aber wiederum eine sehr ausführliche Recherche und teilweise teure Creatives brauchen.

    💡 Pro-Tipp: Wer sich an YouTube Ads für Onlineshops heranwagt, sollte mit einem erhöhten Budget rechnen für die Testphase oder am besten erstmal mit YouTube Remarketing Ads starten. Diese können beispielsweise aus den Bestperformern von Facebook Ads oder Instagram Ads übernommen werden. Gerade YouTube Shorts Ads erreichen so eine große Reichweite bei überschaubaren CPM-Preisen.

    6. App Anzeigen

    App Anzeigen, auch bekannt als App-Kampagnen, sind eine Art von Google Ads-Kampagnen, die speziell darauf ausgelegt sind, die Installation und Nutzung von mobilen Apps zu bewerben.

    Diese Anzeigenformate erscheinen auf verschiedenen Google-Tools, einschließlich Google Search, Google Play, YouTube und dem Google Display-Network. Sie haben also einen ähnlich großen Streuradius wie Display Ads und sind damit für Ecommerce eher ungeeignet.

    App-Kampagnen nutzen hauptsächlich Smart Bidding und Googles AI, um die besten Anzeigenvarianten zu finden und die Leistung zu maximieren.

    Was muss ich beim Schalten von App Anzeigen beachten?

    (1) Tracking
    Tracking von App Kampagnen ist etwas tricky, denn es benötigt ein Firebase Tracking über Google Analytics 4. Als weitere Plattform muss es angebunden und eingebaut werden (Firebase SDK).

    (2) Assets
    Extrem hochwertige Assets und dynamische Inhalte sind von Vorteil. Ebenfalls braucht man HTML5 Display Assets, Text, Bilder und Videos.

    (3) Play Store und App Store Policies
    Wer seine Anzeigen listen und schalten will muss erstmal mit der App regulär im Play Store und/oder App Store gelistet sein und die Gebühren und Policies erfüllen.

    Für wen sind App Kampagnen geeignet?

    Die besten Erfolge haben wir in 3 Gruppen beobachten können:

    • Software: Apps mit einem hohen Customer Lifetime Value können sich Testphasen und App Kampagnen leisten.
    • Ecommerce Plattformen: Amazon und Zalando stechen wohl am ehesten in Deutschland hervor.
    • Travel-Apps: Uber, Bolt, Lyft und Co. aber auch Hotel-Apps wie Tui Blue oder Magic Life.

    💡 Pro-Tipp: Wenn ihr euch im Ecommerce wirklich für App Kampagnen interessiert, versucht lieber zuerst ein paar Mobile Placements und App Placements in euren Performance Max Kampagnen zu aktivieren. Hier hat zumindest die Google Ads Kampagne bereits Daten vom Conversion Tracking.

    7. Smarte Google Ads Kampagnen

    Smarte Kampagnen sind eine größtenteils automatisierte Art von Google Ads Kampagnen. Fast alles passiert über AI und den Algorithmus. Steuern lassen sich diese Anzeigen nicht, weshalb sie eine breite Streuung verursachen.

    Google Maps Ads, Lokale Anzeigen, Search Ads, Display – alles ist bunt gemischt und läuft ohne Zieleingabe drauf los.

    Da wir versuchen, mit Smarten Kampagnen wenig zu arbeiten, da kaum messbar, können wir hier keine wirklichen Tipps beisteuern.

    💡 Pro-Tipp: Wer einen Onlineshop hat, sollte vermutlich komplett auf das Schalten von Smarten Kampagnen verzichten und eher in Richtung Shopping Anzeigen schauen.

    8. Demand Gen

    Demand Generation (Demand Gen) Kampagnen sind eigens von Google erschaffene Marketingstrategien, die darauf abzielen, das Interesse und die Nachfrage nach einem Produkt oder einer Dienstleistung zu steigern.

    Dies ist komplett im Gegensatz zu dem wie Google eigentlich funktioniert. Personen, die ein gewisses Suchinteresse HABEN im Vergleich zu denen bei denen ein Interesse GESCHAFFEN werden soll.

    Google Ads versucht mit den Demand Gen Kampagnen zu einem zweiten Facebook Ads zu werden. Wer könnte es ihnen verübeln, denn Pushkanäle halten mehr Inventar, Anzeigen Real Estate und damit auch mehr Ad Budget bereit für die Plattform.

    Wo werden Demand Gen Kampagnen angezeigt?

    Dieser Google Ads Kampagnen-Typ erstreckt sich wie auch PMax in allen Netzwerken:

    • Search
    • Display
    • Video
    • Discover
    • Gmail

    Da es ein noch recht neues Format ist, ist oft von Kannibalisierungen mit Search Keywords oder Remarketing Placements die Rede. Vor allem bei Dynamischem Remarketing. Woher soll der Platz auch kommen? Es gibt ein begrenztes Suchvolumen an z.B. „bettwäsche leinen" jeden Monat, das nicht mehr wird, nur weil man eine 2. Kampagne schaltet.

    Trotzdem ist es hilfreich, auch für Ecommerce, einen gewissen Demand Generation Charakter nutzen zu können. Dieser Multi-Channel-Ansatz profitiert von ausgiebigem Testing und einem akkuraten Tracking, um die Ergebnisse sauber zuweisen zu können für langfristigen Kampagnen Erfolg.

    9. Anzeigen für Lokales Inventar

    Anzeigen für lokales Inventar (Local Inventory Ads, engl. LIA) sind eine spezielle Art von Google Ads Kampagne, die lokale Einzelhändler dabei unterstützen, ihre physischen Produkte zu bewerben.

    Diese Anzeigen zeigen Usern, welche Produkte in den Geschäften in ihrer Nähe konkret verfügbar sind. Sie erscheinen in den Google-Suchergebnissen und auf Google Maps, wenn User nach Produkten suchen.

    Diese lokalen Inventaranzeigen bieten Details wie den aktuellen Preis, die Verfügbarkeit und den Standort des Geschäfts, was den Usern hilft, schnell und einfach herauszufinden, wo sie das gewünschte Produkt in ihrer Nähe kaufen können.

    Anzeige für Lokales Inventar (Shopping Anzeigen) in Würzburg – H&M Anzeige auf Google Maps
    Anzeige für Lokales Inventar (Shopping Anzeigen) in Würzburg – Unterfranken.

    Für wen sind Lokale Anzeigen geeignet?

    Der ideale Ecommerce Kunde ist wohl jemand wie Deichmann, oder Sport Conrad. Onlinehändler mit Offlinefilialen und Produktmanagement im Retail. Dadurch kann zusätzliche Sichtbarkeit generiert werden und lokale Shopper können im Saisongeschäft ihre Produkte testen.

    Besonders beliebt bei Onlineshops mit nur-regionalen Angeboten auf Saison bedingt (z.B. Ski-Ausrüstung, Schuhe oder Surf-Equipment).

    FAQs zu Google Ads Kampagnen

    Fazit

    Das waren sie, alle 9 Kampagnen-Typen in der Übersicht.

    Google Ads Kampagnen existieren in einer enormen Vielfalt und sind ständig im Wandel. Immer wieder kommen neue Features dazu und alte fallen weg.

    In weiteren Blogs werde ich nochmal näher auf andere Aspekte eingehen oder genauer berichten, was zu den einzelnen Kampagnen noch zu sagen ist oder aktuell wichtig ist.

    Bis dahin viel Spaß beim Stöbern!

    Florens ✌🏼

    Want more Google traffic?

    Check out our YouTube channel – Bach & Gruber Ecommerce

    Subscribe