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    Quality Score verbessern – 5 Tipps für günstigere CPCs in Google Ads

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    8 min
    Google Ads Quality Score verbessern – 5 Tipps für günstigere CPCs

    TL;DR

    Der Google Ads Quality Score (1–10) beeinflusst Anzeigenposition und CPC.

    • 3 Hauptfaktoren: CTR, Anzeigenrelevanz, Landing Page Experience
    • Hoher Score = günstigere Klicks + besseres Ranking
    • 5 Tipps: CTR optimieren, Landingpages verbessern, Keywords überarbeiten, Anzeigenrelevanz steigern, kontinuierlich testen

    Google Ads ist ein unverzichtbares Werkzeug für Onlineshops und Ecommerce Stores aller Art.

    Metriken wie CPC, CTR und Impression Share sowie ROAS sind dabei immer in aller Munde. Doch auch Metriken wie der Google Ads Quality Score, die eher versteckt im Account untergebracht sind, spielen dabei eine wichtige Rolle.

    Was ist der Quality Score?

    Der Google Ads Quality Score ist eine qualitative Metrik zur Bestimmung der Qualität der Anzeigen in einem bestimmten Google Ads Account.

    Er beeinflusst nicht nur die Position der Ads, sondern auch die Kosten pro Klick (CPC). Aber dazu später mehr.

    Gemessen wird der Quality Score auf einer Skala von 1 – 10. Dabei steht 1 für das schlechtest mögliche Ranking und 10 für das beste Ranking des Quality Scores.

    Wovon ist der Quality Score abhängig?

    Der Quality Score wird in Google Ads von mehreren verschiedenen Faktoren beeinflusst, die alle miteinander verbunden sind und sich gegenseitig auch beeinflussen können.

    Die 3 wichtigsten Einflussfaktoren (zu jeweils ca. 1/3) sind:

    1. Klickrate (CTR)

    Eine hohe Klickrate deutet darauf hin, dass die Anzeige (Search Ads) für den User relevant ist. Google belohnt diese Anzeigen für eine hohe CTR. Denn das lässt darauf schließen, dass die Anzeige die Bedürfnisse und die Suchintention des Users auf jeden Fall erfüllt.

    Die CTR ist deswegen auch der wichtigste Indikator für den Quality Score. Denn von einer guten CTR profitiert auch Google über die Anzeigenklicks. Win-Win also für beide Parteien.

    2. Anzeigenrelevanz

    Diese Komponente des Quality Scores bewertet, wie gut die Werbeanzeige mit den Keywords übereinstimmt, auf die sie targetiert ist. Eine hohe Relevanz bedeutet demnach, dass die Ads eng mit den Suchanfragen der User zusammenpassen.

    Beispiel – das Keyword lautet „hundebett" und in der Anzeige steht „Hundebetten nach Maß" – dann ist die Anzeige sehr relevant dafür. Wahrscheinlich relevanter als eine Anzeige mit dem Titel „Die unbeliebtesten Hundebetten 2024".

    Auch wenn die Keywords 1:1 im Titel und den Beschreibungen stehen, muss der Kontext der Anzeige trotzdem nicht der besten User Experience entsprechen.

    Also auch wenig relevante / schlechte Anzeigen können trotz guter CTR einen niedrigen Quality Score haben.

    3. Landing Page Experience

    Unter der Landing Page Experience bewertet Google, wie gut die Landing Page den Erwartungen eines Users entspricht, der auf eine Ad geklickt hat.

    Hier spielen wiederum die Faktoren Design, User Experience, Page Speed und Mobiloptimierung eine große Rolle. Die perfekte Schnittmenge zu SEO.

    Eine relevante, schnell ladende Page mit hochwertigem Content trägt zu einem höheren Quality Score bei, weil die Nutzererfahrung deutlich besser ist.

    (4. Zusätzliche Parameter)

    Zusätzlich können auch die historische Leistung von Kampagnen und die Relevanz der dabei verwendeten Keywords eine Rolle spielen. Dies gilt bis zu 90 Tage in die Vergangenheit.

    Wo finde ich den Quality Score in Google Ads?

    In jeder Kampagne mit Keywords (Search Ads) findet sich eine Spalte zum Anzeigen des Quality Scores.

    1. Navigiert dazu in die entsprechende Kampagne
    2. Klickt auf Audiences, Keywords und Content
    3. Wählt Search Keywords aus
    4. Jetzt fügt die Spalten zum Quality Score (Quality Score und Quality Score hist.) hinzu.

    Die beiden Spalten zeigen euch dann eine Zahlenwertung von 1–10 für den aktuellen Stand und die historischen letzten 90 Tage.

    In unserem Fall haben wir eine Brand Kampagne mit Exact Match und Kombinationskeywords gewählt.

    Durch die hohen Qualitätsfaktoren zu den einzelnen Landingpages werden die CPC Preise extrem günstig (mit nur 3ct!). Dadurch wird es leichter, mögliche Konkurrenten von Platz 1 zu verdrängen, die eventuell auf euren Brandnamen bieten.

    Quality Score Spalten in Google Ads – Beispiel Brandkampagne mit hohen Qualitätsfaktoren und günstigen CPCs
    Quality Score Spalten in Google Ads – Beispiel Brandkampagne.

    Wie kann ich den Quality Score verbessern?

    Um die beiden großen Vorteile Anzeigenranking und günstigere CPCs zu ergattern, sind hier unsere 5 Tipps zum direkt umsetzen.

    1. CTR (Klickrate) optimieren

    Achtet darauf, eure Headlines, Beschreibungen und sonstige Titel auf CTR zu optimieren. Nutzt hierfür gerne Zahlen, Daten, Fakten, Call to Actions und andere Begriffe, um die Aufmerksamkeit zu verbessern.

    Auch das Erwähnen von USPs (Unique Selling Points), um die Wahrscheinlichkeit eines Klicks zu erhöhen, hilft. All das verbessert die „expected CTR" für Google.

    2. Landingpages verfeinern

    Landingpages optimieren ist ein großer Baustein. Grundlegend gilt, guten Content im Onlineshop zu erstellen, der auch gerne konsumiert und geteilt wird.

    Die Inhalte sollten dementsprechend mit den verwendeten Keywords übereinstimmen. Das Exact Match Keyword „orthopädische hundebetten" sollte also auch Hauptbestandteil der Landingpage / Produktseite sein.

    Andere Tipps, die technischer Natur sind: Page Speed, Mobiloptimierung und saubere URL-Strukturen.

    3. Keywords überarbeiten

    Verwendet am besten nur relevante Keywords. Diese sollten dann auch in euren Anzeigentexten und auf der Landingpage vorkommen. Auch das Keyword Sculpting durch negative Keywords kann dabei gut helfen.

    Wenn keine irrelevanten Keywords zu Klicks führen, dann ist auch diese eventuelle negative Beeinflussung für den Quality Score nicht mehr gegeben.

    4. Anzeigenrelevanz verbessern

    Der Linguo und Sprachvielfalt von Suchenden scheinen manchmal keine Grenzen gesetzt zu sein.

    „dadadada song" ist nur eines meiner Lieblingsbeispiele, wie man üblicherweise versucht sich zu helfen, wenn man den genauen Begriff nicht kennt.

    Passt auf, dass eure Anzeigen in der Sprache eurer Nutzer geschrieben sind, damit diese sich besser abgeholt fühlen.

    💡 Pro-Tipp: Wie nennt ihr das Endstück von einem Brot? Knust? Knörzel oder Krüstchen? Viele Personen suchen nach dem gleichen Ding, aber eine Impression wird nur einmal ausgespielt, und nicht immer dynamisch.

    5. Kontinuierlich anpassen und testen

    Testen, testen, testen lautet die Devise.

    Führt regelmäßig A/B-Tests für eure Anzeigen durch, um herauszufinden, welche Texte, Keywords und Landingpages am besten funktionieren.

    Es reicht manchmal schon, nur einen Titel auf der Website zu ändern oder ein einzelnes Keyword auszutauschen, um den Quality Score von 6 auf 7 anzuheben.

    Aber das findet man nur mit testen heraus.

    FAQs zu Quality Score

    Fazit

    Der Quality Score in Google Ads Accounts ist eine etwas versteckte und daher leicht vergessbare Metrik.

    Auch wenn ihr nicht unbedingt auf Quality Score optimieren solltet, wenn ihr auf Verkäufe aus seid, kann es nicht schaden, dem Ganzen ein wenig Beachtung zu schenken.

    Gerade für kleine und mittlere Accounts lässt sich dadurch noch viel Potenzial herausholen.

    Viel Spaß beim Optimieren,

    Florens ✌🏼

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