1. Click-Through-Rate (CTR)
Was ist die Click-Through-Rate?
Die Click-Through-Rate (CTR) ist das prozentuale Verhältnis von „Klicks auf eine Google Ads Anzeige“ zur „Anzahl der Impressionen“.
CTR (%) = Klicks / Impressionen
Was bedeutet die Click-Through-Rate?
Die CTR gibt Aufschluss darüber, wie ansprechend und relevant die Anzeigen für Nutzer sind. Eine hohe CTR deutet darauf hin, dass die Google Ads oft geklickt wird, wenn sie angezeigt wird. Das wiederum bedeutet eine effektive Ansprache der Zielgruppe und attraktive Werbebotschaft.
Eine gute Shopping Ads CTR liegt bei etwa 1 %. Von 100 Impressionen klickt also im Schnitt nur 1 Person.
Wie kann ich meine Click-Through-Rate verbessern?
So kann die CTR verbessert werden:
- Relevante und ansprechende Anzeigentexte erstellen. Emotionen, Statistiken, Engagement. Darauf kommt es in Headlines an.
- Keywords sorgfältig auswählen und optimieren. Je genauer die Anzeige zum gesuchten Keyword passt, umso höher die Chance auf ein Engagement.
- Anzeigenerweiterungen verwenden wie Sitelinks und Callouts. Dadurch wird die Anzeige größer und ansprechender.
- A/B-Tests durchführen, um die besten Anzeigenvarianten zu identifizieren. Auch hier gilt: testen, testen, testen.
Bei Google Shopping Anzeigen gilt ein ähnliches Prinzip – hier können sogar zusätzlich Sternebewertungen in den Anzeigen auftreten. Oftmals ein absoluter CTR-Booster.

2. Cost per Click (CPC)
Was ist der CPC?
Der Cost per Click (CPC) ist der Betrag, der an Google gezahlt wird, wenn ein Nutzer auf eine Anzeige klickt.
Was bedeutet CPC?
Der CPC misst die Kosten der Werbeausgaben pro Klick. Ein niedriger CPC bedeutet, dass weniger für jeden Klick bezahlt werden muss, was die Kosten senkt und die Ads-Rendite verbessern kann. Egal ob Shopping Ads, Display Ad, Search Ad oder andere.
Wie kann ich meinen CPC senken?
Ein paar Wege, um den CPC zu senken:
- Den Quality Score der Anzeigen optimieren
- Gebotsstrategien optimieren – z. B. automatisierte Gebotsstrategien
- Longtail Keywords verwenden – relevante Keywords mit geringem Wettbewerb
- Landingpage / Produktseiten optimieren – hat Einfluss auf die Landing Page Experience
3. Conversion Rate
Was ist die Conversion Rate?
Die Conversion Rate ist der Prozentsatz der Klicks auf eine Google Ad, die generell zu einer gewünschten Aktion führen. Dazu gehört z. B. ein Kauf, eine Newsletter-Anmeldung oder ein ausgefülltes Formular.
Was bedeutet die Conversion Rate?
Die Conversion Rate zeigt die Effektivität deiner Anzeigen und Zielseiten bei der Umwandlung von Besuchern in Kunden. Eine gute Conversion Rate (2,2 % ist in etwa der Ecommerce-Durchschnitt in Deutschland) deutet auf eine erfolgreiche Werbekampagne und eine user-optimierte Landingpage hin.
Wie kann ich meine Conversion Rate verbessern?
Tipps für eine bessere Conversion Rate:
- Klare und eindeutige Call-to-Actions (CTAs) verwenden
- Relevante und angepasste Anzeigentexte erstellen (Vorfilterung vor der Website)
- Retargeting-Strategien einsetzen, um Interessenten erneut anzusprechen (Remarketing)
💡 Pro-Tipp: Ja, diese Tipps helfen bei der Optimierung. Wenn man aber mal 100, 150 oder 200 Klicks für das Keyword „fahrrad sattel“ auf die Landing Page gelenkt hat und diese immer noch nicht convertiert, sollte man die Website überarbeiten. Die Conversion Rate ist stark abhängig von der Landing Page und der User Experience auf der Website selbst.
4. Cost per Conversion (CPA)
Was ist der CPA?
Der Cost per Action (CPA) ist der durchschnittliche Betrag, den jede Conversion in Google Ads kostet.
Was bedeutet der CPA?
Der CPA hilft zu verstehen, wie kosteneffektiv die Google Anzeigen laufen. Ein niedriger CPA bedeutet, dass weniger Geld ausgegeben werden muss, um eine Conversion zu erzielen. Das wiederum verbessert die Profitabilität.
💡 Pro-Tipp: Vorsicht! Ein guter CPA von z. B. unter 10 € bedeutet noch lange nichts im Google Ads Dashboard. Es kommt auch auf die Anteile von Branded und Non-Branded Traffic an. Daher nicht zu verwechseln mit den CAC (Customer Acquisition Cost). Diese sind jedoch nicht im Google Ads Dashboard auslesbar.
Wie kann ich meinen CPA verbessern?
Tipps für einen günstigeren CPA:
- Landing Pages optimieren (CRO)
- Zielgerichtetere Gebotsstrategien für die wichtigsten Keywords verwenden
- Keywords thematisch strukturieren
- Ineffiziente Keywords und Anzeigen entfernen oder anpassen (Keyword Sculpting)
5. Impressions
Was sind Impressions?
Eine Impression ist eine einmalige Einblendung der Anzeige. Bei Google Search Ads muss eine Anzeige für mind. 2 Sekunden lang zu über 50 % auf dem Screen zu sehen sein, um als Impression zu gelten.
Die Anzahl der Impressions gibt dir eine Vorstellung von der Reichweite der Anzeigen. Viele Impressions bedeuten, dass deine Anzeige oft angezeigt wird, was deine Markenbekanntheit erhöhen kann.
💡 Pro-Tipp: Google Ads unterscheidet nicht zwischen Impressionen und erreichten Nutzern. Anders als Facebook Ads (Impressions und Reach).
Wie kann ich mehr Impressionen erzielen?
Folgendes hilft, die Anzahl an Impressions zu erhöhen:
- Gebote erhöhen – das erzielt eine bessere Anzeigenposition
- Das Kampagnenbudget anpassen
- Relevante und beliebte Keywords verwenden – viel Suchvolumen
- Kampagnen-Einstellungen optimieren (z. B. Demografik und Sprachen)
6. Quality Score
Was ist der Google Ads Quality Score?
Der Quality Score ist eine von Google vergebene Metrik. Auf einer Skala von 1–10 reflektiert der Quality Score die Relevanz und Qualität von Anzeigen, Keywords und Landingpages.
Was bedeutet der Quality Score?
Ein hoher Quality Score kann zu niedrigeren CPCs und besseren Anzeigenpositionen führen. Er zeigt an, dass die Ads für User als relevant angesehen werden.
Über die Spalten-Einstellung kann der Quality Score und die Landing Page Experience als Messwert im Google Ads Dashboard aufgerufen werden.

Wie kann ich meinen Quality Score in Google Ads verbessern?
Der Quality Score ist eine recht träge und langsame Metrik. Was aber hilft, ist:
- Anzeigentexte auf Relevanz optimieren (CTR)
- User Experience der Website verbessern
- Kontinuierlich A/B-Tests durchführen und experimentieren für bessere Anzeigenvarianten
7. Return on Ad Spend (ROAS)
Was ist der ROAS?
Der Return on Ad Spend (ROAS) ist der Umsatz, der für jeden ausgegebenen Werbe-Euro gemessen wird.
Was bedeutet der ROAS?
Der ROAS zeigt eigentlich die Rentabilität der Google Kampagnen an. Ein hoher ROAS bedeutet, dass deine Anzeigen effizient Umsatz generieren und deine Marketinginvestitionen gut nutzen.
ROAS = gemessener Umsatz (€) / Ausgaben (€)
Wie kann ich meinen ROAS verbessern / erhöhen?
Um den ROAS zu erhöhen, kannst du:
- Deine Zielgruppenpräzision verbessern, um relevanteres Publikum anzusprechen
- Anzeigentexte und Zielseiten optimieren, um die Conversion Rate zu steigern
- Gebotsstrategien verwenden, die auf Umsatzmaximierung abzielen
- Produktangebote und Preisstrategien optimieren, um den Umsatz zu steigern
💡 Pro-Tipp: Der ROAS ist eine reine Advertising-Metrik, keine wirkliche Performance-Metrik. Wie auch beim CPA wird von Google oft Branded Traffic mit Non-Branded Traffic gemischt und dann ein „toller ROAS“ erzielt. Das muss nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen. Ein genauer Blick auf Attribution vs. Incrementality zeigt das.
8. Impression Share
Was ist der Impression Share?
Laut Google ist der Impression Share der Prozentsatz der möglichen Impressionen, die deine Anzeigen erhalten haben, im Vergleich zu allen verfügbaren Impressionen.
Impression Share = erreichte Impressionen / verfügbare Impressionen
Was bedeutet der Impression Share?
Der Impression Share gibt Aufschluss darüber, wie oft deine Anzeigen im Vergleich zur maximal möglichen Häufigkeit angezeigt werden konnten. Ein hoher Impression Share bedeutet, dass deine Anzeigen oft im relevanten Kontext erscheinen.

Ein Impression Share von 85 % bedeutet, dass bei 100 Suchanfragen für das Keyword „wanderschuhe kaufen“ die eigene Anzeige 85 mal davon (85 %) ausgestrahlt wurde.
Wie kann ich meinen Impression Share erhöhen?
Der Impression Share kann erhöht werden durch:
- Angepasste Budgets und Gebote für mehr Reichweite
- Eine optimierte Keyword- und Anzeigenauswahl
- Einen verbesserten Quality Score der Anzeigen
- Einen sauberen Shopping-Feed mit allen möglichen Informationen
💡 Pro-Tipp: Ein Impression Share für Shopping von über 80 % ist oft nicht wirklich ratsam, da die Impressionen recht teuer werden. Ja, auch Shopping Ads haben eine grundlegende CPM-Basis. Diese kann manuell im Google Ads Dashboard berechnet werden.



