Warum Shopify?
Die Frage sollte eher lauten, warum nicht.

Nicht nur unsere Kunden sind der Meinung, dass Shopify als eins der besten Shopsysteme agiert.
Wir haben hier ein paar Punkte zusammengetragen, welche konkreten Vorteile wir im Alltag sehen, wenn ihr Shopify als E-Commerce Plattform verwenden wollt.
Klar betrachten wir das ganze mit unserer Brille als Google Ads Agentur, aber vielleicht sind doch die ein oder anderen Erkenntnisse für euch dabei, warum Shopify als Shopsystem für euch geeignet sein könnte bzw. sollte.
1. Mühelose Integration mit Google Ads
In Google Ads könnt ihr euer Shopsystem mit dem Backend von Google Ads verbinden. Dadurch verbessert ihr die Kommunikation der Plattform mit Google Ads und könnt so eure Kundendaten besser verwalten. Das hat Vorteile für die Targetierung, Ausschlusslisten, Audiences, Remarketing und und und ...
Shopify macht es super leicht, diese Integration vorzunehmen, denn es geht einfach per API Click-and-Connect. Das gesamte Ökosystem lässt sich innerhalb weniger Handgriffe verbinden.
Geht dazu einfach in euren Data Manager im Google Ads Account und sucht nach der Integration „Shopify".

Wie genau das funktioniert und warum Shopify mit Google Ads verbunden werden sollte erfahrt ihr in unserem Blog „Google Ads mit Shopify verbinden".
Das ganze dauert nicht länger als ein paar Augenblicke und kann eure Audience-Qualität deutlich verbessern.
2. Es gibt Advanced Reporting
Habt ihr einen Advanced Shopify Store oder sogar einen Shopify Plus Store könnt ihr euch selbst ein Custom Reporting erstellen!
Auch die Auswahl an Basic Reports ist sehr gut dargestellt und ermöglicht durch die ausgeweitete Filter Funktion sehr genaue Data Sheets zu exportieren und benutzen.
Unsere Favourite Reports aus dem Shopify Backend:
- New Customer Over Time
- Sessions Over Time
- RFM Kohorten
- Average Order Value over Time
- Total Sales by Product
Und das ist nur ein kleiner Auszug aus dem weitläufigen Reporting Backend von Shopify.

Warum Shopify? Können das nicht auch andere Shopsysteme?
Versucht mal aus einem Shopware 6 Backend einen New Customer Report zu bekommen, also wieviele Neukunden gibt es im Vergleich zu Bestandskunden. Oder überhaupt eine saubere Monatsübersicht – viel Erfolg ...
3. Stabile Server auch bei viel Traffic
Mein Lieblingsbeispiel aus der Vergangenheit – weil es nicht allzu lange her ist, vielleicht 2–3 Wochen.
Ein Kunde von uns besitzt eine Email Liste mit knapp 700.000 Profilen, die im Email Tool vorhanden sind und für die Newsletter zum Saisonhöhepunkt anstehen.
Das Problem?
Der Server auf dem der Shop gehostet ist, packt es vermutlich nicht, und wir können maximal 25.000 Emails auf einmal versenden.

700.000 Profile zum Saisonhöhepunkt in 25.000er Schritten. Das bedeutet theoretisch 28 mal so viele Emails, nur weil der Server es nicht schafft. Es werden extra Vorschalträume gebraucht oder Server Kapazitäten gemietet, Server Stabilitäts Plugins und Updates etc. etc.
Bei Shopify ist uns das noch nicht passiert, alle Ressourcen laufen exzellent durch und auch bei viel Traffic (100.000+ Sessions am Tag) laufen die Server stabil. Auch Traffic Peaks durch Email, großspurige Ad Kampagnen oder sonstiges können Shopify nichts anhaben.
4. Ohne Programmiererfahrung nutzbar
Obwohl gerade die Marketing-Welt von Google Ads immer komplexer wird, wird Shopify dagegen immer leichter bedienbar.
ChatGPT spuckt Codes und Skripte aus, die fürs Tracking benötigt werden, Themes werden über Drag-and-Drop Anordnungen super easy umsteckbar und auch die Apps können per Mausklick einfach installiert und deinstalliert werden.
Klar gibt es mal ein paar Liquid Files oder extravagantere Snippets zum Anpassen, aber Shopify kann als No-Coding Version auf die Beine gestellt werden. Das gilt für eure:
- Produktseiten
- Kollektionen
- Blogs
- Landing Pages
Ihr braucht keine Programmiererfahrung!
💡 Pro-Tipp: Wenn ihr doch mal Programmierung braucht, schnappt euch einen der weit verbreiteten Shopify Entwickler von Fiverr oder Upwork. Das Angebot ist wirklich nahezu grenzenlos.
5. Große Auswahl an Themes
Genauso wie ihr keine Programmierkenntnisse braucht, benötigt ihr auch ebenfalls keine großartige Designerfahrung. Es gibt so viele Themes, die ein schönes Erscheinungsbild ermöglichen.
In unserem Blog über Shopify SEO Themes haben wir bereits einige vorgestellt und die Wichtigkeit von einem schönen aber auch SEO optimierten Design hervorgehoben.
Das allgemeine Design und die visuelle Anordnung von Elementen in eurem Shopify Store sind unerlässlich für eine gute Conversion Rate.
Ein Theme erfüllt den Zweck einer Vorlage für deinen Onlineshop. So können Elemente auf Produktseiten, Kollektionen und in Blogs mühelos zusammengesteckt werden und mit ein paar wenigen Klicks angepasst werden. Ähnlich einem Baukasten, wie man ihn aus WordPress Divi oder Elementor kennt.
💡 Pro-Tipp: Ähnlich wie bei Computerspielen gibt es auch hier Skins, die nochmal das Erscheinungsbild von bestimmten Themes anders aussehen lassen. Mit verschiedenen Farbtönen und anderen Features.
Beliebte Themes findet ihr in:
- Shopify Theme Library
- Theme Forest
- Template Monster
- und andere

6. Leichte Verwaltung von Mitarbeitern
Kein anderes Shopsystem macht es den Besitzern so leicht, Mitarbeiter Accounts anzulegen und die jeweiligen Rechte so individuell zu verteilen.

Das ist vor allem für uns als Google Ads Manager hilfreich, denn das erleichtert das Onboarding und Verwaltung von Shop Real Estate ungemein.
Conversion Tracking, Google Consent Mode V2, das Installieren einer Shopping Feed App wie Channable oder Symprosis... All das ist im Handumdrehen erledigt, weil die Rechte entsprechend einfach zugeteilt werden können.
7. Ein eigenes Analytics Dashboard
Wie schon zuvor kurz im Reporting angesprochen hat keine andere Shopsystem Software ein vergleichbares Analytics Dashboard. Für jedes andere Shopsystem braucht man ein eigenes BI Tool.
Gut, das wäre auch bei Shopify zusätzlich zu empfehlen, aber es werden schon viele gute Grundlagen abgedeckt:
- Returning Customer Rate
- Average Order Value
- Vergleich mit anderen Zeiträumen
- Conversion Rate
- etc.
All diese Metriken geben einen guten ersten Eindruck über die letzten 30 Tage (oder anderen Zeitraum).

💡 Pro-Tipp: Wer auf ein eigenes BI Tool nicht verzichten möchte: Klar, Tracify oder TripleWhale. Diese Tools kennt mittlerweile wahrscheinlich jeder Ecommerce Shop und benutzt eins davon.
8. HTML und CSS sind komplett editierbar
Auch wenn ihr keine wirklichen Programmierkenntnisse benötigt, so bietet Shopify trotzdem die Möglichkeit genau das zu tun. Über die Snippets und den offenen Code Zugang könnt ihr „kinderleicht" zum Code gelangen und Custom Änderungen übernehmen.

Mit wenigen Klicks kommt ihr über „Online Store" → „Themes" und dann im Burger Menü unter „Edit Code" in das Code Menü.
Hier findet ihr alle Snippets, Skripte, CSS Class Editors und so weiter. Wer sich grundlegend auskennt, kann viel customizen und das Theme fein tunen.
9. Perfekte Integration aller Top Payment Provider
Neben PayPal (einer der Default Payment Provider von Shopify) gibt es leichte Integrationen mit anderen 3rd-Party-Plattformen:
- Stripe
- Klarna (buy now, pay later)
- Google Pay
- Apple Pay
- Affirm (buy now, pay later)
- Skrill
- Paysafe Card
- Afterpay (buy now, pay later)
- und viele mehr
Diese Integration erlaubt quasi jedem User auf irgendeine Art und Weise zu zahlen. Der Komfort über beispielsweise Klarna kann schon was kosten, aber dafür funktioniert es auch wirklich reibungslos.
10. Über 8.500 verfügbare Apps
Nahezu jede 3rd-Party hat eine eigene App für den Shopify Ansatz entwickelt. Viele davon sogar speziell für Shopify, wie zum Beispiel GetElevar, eine Server Side Tracking Integration für Onlineshops.
Im Shopify App Store findet man eigentlich zu jeder benötigten Funktion irgendeine App:
- Tracking Software
- Produktfeeds für Facebook, Amazon, Klaviyo, Google Shopping und Co.
- Produktbewertungen / Shopbewertungen
- Social Proof & Loyalty Apps
- SEO Apps
- Email Marketing
- Buchhaltungs Apps
- Übersetzungen

💡 Pro-Tipp: Versuche, möglichst viele Apps durch eine „Master-App" zu ersetzen. Ein gutes Beispiel dafür ist Channable, die die Produktfeeds nicht nur für Google Ads sondern auch Facebook Ads, Amazon, Klaviyo und zig andere Anschlüsse verwalten kann.
11. Shopify ist eine User Data Platform (CDP)
Shopify fungiert zwar nicht als klassische User Data Platform, aber bietet einige Funktionen, die eine CDP-ähnliche Nutzung ermöglichen.
Dazu gehören die zentrale Verwaltungseinheit von Kundendaten, die Segmentierung und Personalisierung und das Tracking von User Signalen selbst.
Diese Funktionalitäten ermöglichen auch die Integration in weitere, richtige CDPs wie zum Beispiel:
- Segment
- Twilio
- Klaviyo
Die damit möglichen Funktionen umfassen auch „Shopify Flow", die Email Automatisierungen die in Shopify selbst gebaut sind.
12. Shopify ist für Blogs geeignet
Wir haben es einmal gesagt und wir sagen es gerne wieder, aber „content is king".
Qualitativer Content boostet die Rankings von Suchmaschinen für eure Websites und Blogs. Inhalte mit Mehrwert werden gerne auf Social Media geteilt, erhöhen Engagement im Onlineshop und verbessern die Domain Autorität.
Früher wurde Shopify immer als Plattform abgestempelt die für Blogs ungeeignet ist, doch dieses Bild hat sich stark gewandelt.
Durch die hohe Adaptionsrate von Shopify im E-Commerce Markt wurden die Suchmaschinen quasi gezwungen, auch den Content in Shopify und anderen eher „verschachtelten" Systemen sauber auszulesen.
Dies spiegelt sich mittlerweile auch durch das gute, native Shopify Blogging Template wider. Klar könnt ihr ein Custom Template verwenden (was natürlich noch etwas besser ist), aber den guten Suchmaschinen Rankings steht mit der Standard Version von Shopify nichts im Wege.

💡 Pro-Tipp: Erstellt in Google Ads eine gesonderte Kampagne für Dynamische Suchanzeigen, die nur den Blog targetiert. So bekommt ihr günstige Klicks und checkt die Relevanz eurer Inhalte.


