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    Ecommerce

    AOV steigern – 7 Tipps für einen größeren Warenkorbwert

    Profilbild von Florens Bach
    7 Min. Lesezeit
    AOV steigern – 7 Tipps für einen höheren durchschnittlichen Warenkorbwert im Onlineshop

    TL;DR

    Der AOV (Average Order Value) zeigt, wie viel Kunden durchschnittlich pro Bestellung ausgeben. Ein höherer AOV bedeutet mehr Umsatz ohne zusätzliche Akquisekosten.

    Die 7 besten Hebel:

    • Kostenloser Versand ab Mindestbestellwert
    • Cross-Selling passender Produkte
    • Produkt-Bundles mit Preisvorteil
    • Rabattstaffeln für höhere Warenkörbe
    • Testprodukte im Warenkorb
    • Geschenkaktionen ab Bestellwert
    • Loyalty-Programme mit Punktesystem

    Was bedeutet AOV?

    Der AOV (Average Order Value) zeigt, wie viel Kunden durchschnittlich pro Bestellung in eurem Onlineshop ausgeben. Er berechnet sich aus dem Gesamtumsatz geteilt durch die Anzahl der Bestellungen.

    Angenommen, euer Shop hat im Monat 10.000 € Umsatz bei 200 Bestellungen. Euer AOV liegt dann bei 50 €. Diese Kennzahl findet ihr in nahezu jedem E-Commerce-Analyse-Tool wie Google Analytics, Shopify oder Shopware direkt im Dashboard.

    Wenn ihr gezielt euren AOV steigern könnt, erzielt ihr mehr Umsatz, ohne zusätzliche Kunden gewinnen zu müssen.

    Warum solltet ihr euren AOV steigern?

    Wer erfolgreich im Onlinehandel sein will, muss seinen AOV steigern, um langfristig profitabel zu wachsen. Mit jedem zusätzlichen Euro im Warenkorb verbessert ihr eure Marge und macht Werbekampagnen effizienter.

    Ein höherer AOV bedeutet:

    • Mit gleichbleibendem Traffic mehr Umsatz machen
    • Die Profitabilität eurer Werbekampagnen verbessern
    • Die Kosten pro Bestellung senken

    Besonders in Zeiten hoher Klickpreise ist ein hoher AOV der Schlüssel zur Skalierung eures E-Commerce-Business.

    Tipp 1: Kostenloser Versand ab einem Mindestbestellwert

    Ein bewährter Klassiker: Biete kostenlosen Versand erst ab einem bestimmten Bestellwert an. Das motiviert Kunden dazu, weitere Artikel in den Warenkorb zu legen, um Versandkosten zu sparen. Legt den Mindestwert etwa 10–20 % über eurem aktuellen AOV, damit sich die Maßnahme lohnt.

    Beispiel für Upselling mit einer Versandfreigrenze im Onlineshop
    Beispiel: Kostenloser Versand ab 80 € motiviert Kunden bei einem AOV von 70 € zum Upsell.

    Tipp 2: Cross-Selling einsetzen

    Empfehlt Produkte, die gut zum ausgewählten Artikel passen. Wer ein Smartphone kauft, freut sich über passende Hüllen oder Ladekabel. Zeige Cross-Sell-Produkte direkt im Warenkorb oder auf der Produktseite.

    Cross-Selling Beispiel mit passenden Produktvorschlägen zur aktuellen Produktauswahl
    Beim Kauf von Malervlies werden weitere Produkte angeboten, die gerne zusammen gekauft werden.

    Tipp 3: Produkt-Bundles anbieten

    Stellt attraktive Sets zusammen, die in Summe günstiger sind als die Einzelpreise. Das senkt die Hemmschwelle für größere Käufe und erhöht den Gesamtwert. Kunden nehmen das als Mehrwert wahr und ihr könnt dadurch ganz leicht den AOV steigern.

    Produkt-Bundles der Brand bluu mit gestaffelten Rabatten von 18 bis 20 Prozent
    Bei einem Kauf des 180-Streifen-Bundles spart der Kunde 18 %, mit dem 360-Streifen-Bundle sogar 20 %.

    Tipp 4: Mit Rabattstaffeln den AOV steigern

    Belohne höhere Warenkörbe mit gestaffelten Rabatten. Das schafft Anreize, noch einen Artikel mehr zu kaufen. Kommuniziert diese Staffelungen deutlich während des Einkaufsprozesses. Solche Anreize können euren AOV stark nach oben treiben.

    Rabattstaffel mit 3 Prozent ab 150 Euro, 5 Prozent ab 300 Euro und 7 Prozent ab 500 Euro Bestellwert
    Beispiel: Ab 150 € gibt es 3 % Rabatt, ab 300 € 5 % und ab 500 € 7 % Rabatt.

    Tipp 5: Testprodukte im Warenkorb anbieten

    Mit stark rabattierten Probiergrößen im Warenkorb könnt ihr Kunden zu einem Zusatzkauf motivieren – eine perfekte Gelegenheit, um euren AOV zu steigern.

    Beispiel: „Testen Sie unser neues Serum für nur 2,90 € – nur im Warenkorb erhältlich!"

    Tipp 6: Geschenkaktionen nutzen

    Ein Geschenk ab einem bestimmten Bestellwert ist oft effektiver als ein Rabatt. Kunden empfinden es als Belohnung und kaufen gerne etwas mehr. Dies bietet eine elegante Möglichkeit, den AOV zu steigern.

    Beispiel: „Gratis Pflegeprodukt ab 75 € Einkaufswert – nur heute!"

    Tipp 7: Loyalty-Programme

    Ein Punktesystem belohnt höhere Bestellwerte und steigert die Wiederkaufrate. Je mehr ausgegeben wird, desto mehr Punkte bekommt der Kunde. Eine langfristige Strategie, um kontinuierlich den AOV zu steigern.

    Payback Loyalitätsprogramm als Beispiel für ein Punktesystem zur AOV-Steigerung
    Beispiel: 1 Punkt pro 2 € Einkaufswert – einlösbar gegen Rabatte oder Prämien.

    FAQs zu AOV steigern

    Fazit

    Wer seinen AOV steigern will, hat viele wirksame Optionen – von Versandanreizen über Cross-Selling bis hin zu Loyalty-Programmen. Jede dieser Maßnahmen hilft euch, mehr Umsatz pro Kunde zu erzielen.

    Findet heraus, welche Taktiken am besten zu eurer Zielgruppe passen, und kombiniert sie gezielt. Wenn ihr regelmäßig den Average Order Value optimiert, legt ihr den Grundstein für nachhaltiges Wachstum und starke Kundenbeziehungen.

    Beginnt mit kleinen Änderungen, beobachtet die Entwicklung eures AOV über 2–4 Wochen und optimiert Schritt für Schritt. Tools wie Google Analytics oder euer Shopsystem helfen euch, den Erfolg genau zu messen. Denkt daran: Oft sind es die kleinen Hebel, die große Wirkung entfalten.

    Viel Erfolg beim Optimieren,
    Florens 🚀

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