Deine Kampagne in Google Ads konvertiert nicht und du hast schon alles versucht? Du befürchtest, mehr Anzeigen Budget auf deine Website zu bringen wie Wasser in einen löchrigen Eimer?
Keine Angst, das Problem kennen wir.
Wenn ihr bezahlte Werbeanzeigen über Google schaltet, aber diese nicht ihr Ziel erreichen, gilt der Grundsatz: Ads sind nur so stark wie das schwächste Glied im Funnel.
Dazu zählt die Ad Copy, eure Assets, Budget, Kampagnen-Optimierung etc.
Hier sind unsere besten Tipps, wie du sicherstellen kannst, dass deine Website bereit ist für mehr Google Traffic.
1. Ist das Tracking sauber installiert?
Das mag vielleicht banal klingen, aber glaubt mir, das ist schon zu oft passiert, um es nicht zu erwähnen.
Egal ob ihr eure Google Ads über den Google Tag Manager tracken wollt oder Google Analytics, GetElevar oder sonst was. Die Tracking Skripte sollten funktional sein und auch feuern.
Denn wenn erst gar keine Conversions gemessen werden, kann auch nichts ankommen und "Google Ads konvertiert nicht".
Dann ist häufig eine der folgenden Ursachen verantwortlich:
- Der Google Tag Manager ist gar nicht (mehr) auf der Website implementiert
- Ein falscher GTM-Container ist auf der Website integriert
- Tag wird nicht ausgespielt, weil Trigger nicht ausgeführt wird (nur GTM)
- Variablen sind falsch konfiguriert
- Datenschichten sind unvollständig erstellt
- Plugins oder eine 3rd-Party-App blockt den GTM oder deren Funktion
Es gibt wirklich unzählige Möglichkeiten, ob im Google Tag Manager etwas falsch konfiguriert sein kann. Stellt daher am besten sicher, dass die Tracking Journey (inklusive Consent Mode) sauber funktioniert.

2. Unklarer Call to Action (CTA)
Ein klarer und eindeutiger Call to Action erleichtert es, Usern auf eurer Website hin- und herzubrowsen. Im Ecommerce ist das leicht gelöst, weil der CTA einfach immer ein Warenkorb oder Kaufabschluss ist.
Damit Google Ads besser konvertiert, sollte der CTA gleichbleiben. Und das über die gesamte Website hinweg.
Wenn der CTA dann noch in einer kontrastreichen und ansprechenden Farbe dargestellt ist, wird Interesse geweckt und eine Aktion angeregt.

Achtet also auf diese Punkte, wenn Google Ads nicht konvertiert:
- Einheitlicher Call to Action
- Kontrastreiche, visuelle Darstellung
- Sticky Call-to-Action
- Gleiche Aktion hinter jedem CTA
3. Layout und Lesbarkeit der Website
Die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit im Web beträgt ca. 150 Wörter pro Minute (für die deutsche Sprache im Web). Schnelle Leser erreichen 250 WPM+, langsame Leser schaffen nur 100 WPM.
Auch wenn SEO und Website-Optimierung nicht immer etwas mit Design zu tun haben, so ist doch ein wichtiger Bestandteil, wie ansprechend User eine Website finden.
- Ist es leicht zu navigieren?
- Ist der Text verständlich geschrieben?
- Sind die Schreibstile und Schriftarten konsistent auf der Website?
Keiner will eine blockartige Website lesen, die mit nur Text vollgestopft ist. Diese klassischen Ansätze, im SEO-Jargon auch liebevoll "Wall of Text" genannt, sind etwas überholt...
Damit Google Ads besser konvertiert, versucht doch mal:
- Bulletpoints
- Highlights
- Kursiv und unterstrichen
- Größere Schrift (16px und mehr)
- Kleinere Schriftbreite (700-900px)
- Linkszentriert statt Blocksatz
Mit dem Tool Hemingway könnt ihr euren Schreibstil checken lassen. Je einfacher und leichter verständlich ein Sprachstil, desto mehr Personen können Informationen aufnehmen.
4. Google Ads konvertiert nicht ohne Social Proof
Wer seinen Traffic auf eine neue Website leitet, kennt vermutlich das Problem. Es gibt kaum Produktbewertungen.
Fehlender Social Proof ist eine der größten Baustellen, warum Google Ads nicht konvertiert. User möchten sehen, dass andere User das Produkt bereits gekauft haben und damit gute Erfahrungen gemacht haben.
Gerade Amazon macht sich dieses Prinzip zu nutze. Nichts geht ohne Sternebewertungen.
Denn mal ganz ehrlich, welchen Rucksack würdet ihr euch kaufen? Den mit 12 Reviews oder den mit 12.000?

Wenn man das Design mal außen vorlässt, dann bleiben dem User eigentlich nur noch 2 Entscheidungen:
- Preis
- Sternebewertungen / Social Proof
Um sich in diesem Vergleich durchzusetzen, braucht ihr positive Bewertungen – und zwar viele davon.
5. Page Speed und Ladezeiten
Mittlerweile kommen ca. 70% und mehr des Traffics über mobile. Also Smartphones, kleinere Tablets, Mobilgeräte.
Es gibt kaum etwas schlimmeres für mobile als eine langsame Website. Nur wenige Milli-Sekunden können darüber entscheiden, ob ein User bounced oder bleibt.
Lädt eure Website nicht schnell genug, ist der User schnell wieder weg – noch bevor er eure Brand richtig kennengelernt hat!
Davon profitiert nicht nur der Google Ads Traffic mit einer besseren Conversion Rate, sondern die dadurch höhere Website-Relevanz kann auch die Klickpreise verringern. Ein schöner Bonus.
Die Google Search Console gibt ganz gute Übersichten über die Core Web Vitals. Ein weiteres, kostenloses Tool ist PageSpeed Insights.
Es gibt keine andere Website-Metrik, die so einen starken Einfluss auf die Conversion Rate hat wie der Pagespeed / Ladegeschwindigkeit.
Wir empfehlen spätestens alle 3 Monate mal einen PageSpeed Test durchzuführen. Eine gute Google-Alternative ist gtmetrix.com.
6. Produkte sind nicht verfügbar
Dies trifft wohl am ehesten auf Ecommerce zu.
Google Ads konvertiert nicht so gut, wenn eure Produkte nicht auf Lager sind. Beziehungsweise konvertiert gar nicht.
Immer wieder entdecken wir in Suchkampagnen und Shoppingkampagnen den Fehler, dass Traffic auf Produktseiten geleitet wird, obwohl die Produkte gar nicht verfügbar sind.
Auch wenn Google Ads einen doppelten Boden eingebaut hat, sodass diese Produkte gar nicht erst im Merchant Center beworben werden können – trotzdem kommt es immer öfter mal vor, dass gewisse Größen oder größere Gegenstände nicht verfügbar sind.
Was macht dann ein User? Er geht zu Amazon, eBay Kleinanzeigen oder sonst wo, wo das Produkt günstiger und auf Lager ist.
Haltet eure Produkt- und Warenverfügbarkeit im Idealfall über 95%. Damit garantiert ihr bestmögliche Ergebnisse, wenn Google Ads nicht konvertieren sollte.


