Google My Business (GMB) ist für viele Unternehmen eine essenzielle Plattform, um lokal gefunden zu werden und online sichtbar zu bleiben. Denn es ist gratis!
Wer auf Google Maps und in Branchenverzeichnissen auftauchen will, der kommt um einen GMB-Eintrag selten herum.

Doch was tun, wenn dein Google My Business Profil plötzlich gesperrt wird – vielleicht sogar aus Versehen? Wir zeigen dir, warum Sperrungen passieren, wie du das Problem beheben kannst und wie in Zukunft vorgebeugt werden kann.
Warum wurde mein Google My Business Eintrag gesperrt?
Google hat sehr strikte Richtlinien für Google My Business, um eine gewisse Qualität und Zuverlässigkeit der Einträge zu gewährleisten. Verstöße gegen diese Richtlinien können dazu führen, dass euer Eintrag gesperrt wird.
Ob euer Google My Business gesperrt wurde, seht ihr im Backend bei einem Klick auf die „Profilstärke".

Diese Gründe haben wir in unserem Agentur-Alltag bisher gesehen:
Falsche oder irreführende Informationen
Wenn du eine falsche Adresse, Telefonnummer oder Firmennamen angegeben hast, kann Google deinen Eintrag sperren. Ganz einfach so.
💡 Pro-Tipp: Achtet vor allem bei der erstmaligen Erstellung auf eine saubere Profilübersicht! Jede weitere Überarbeitung sendet Signale an Google für eine neue Überprüfung.
Verletzung der Richtlinien
Generelle Richtlinienverstöße wie die Erstellung mehrfacher Einträge für dasselbe Geschäft oder die Verwendung verbotener bzw. anstößiger Inhalte.
Verdacht auf Spam / Betrug / Phishing
Wenn dein Eintrag ähnlich wie Spam aussieht oder verdächtige Aktivitäten zeigt, wird Google zum Handeln übergehen.
Probleme mit der Verifizierung
Falls ihr den Verifizierungsprozess nicht vollständig und korrekt abgeschlossen habt, kann euer Eintrag ebenfalls deaktiviert werden. Dies betrifft schon simple Informationen wie eine abweichende E-Mail-Adresse.
5 Tipps, wenn Google My Business gesperrt ist
1. Prüfe die Meldung von Google – genau!
In der Regel erhaltet ihr eine Benachrichtigung mit Hinweisen, warum der Eintrag gesperrt wurde. Lest diese Mitteilung AUFMERKSAM durch, um den Grund zu verstehen.
2. Aktuelle Richtlinien überprüfen
Besucht die Google My Business Richtlinien, um sicherzustellen, ob der Eintrag allen Anforderungen genügt. Besonders wichtig: Abschnitte zu Inhalten und Verifizierung.
3. Korrekturen vornehmen
Macht das passend, was nicht passt. Wenn ihr Fehler oder Verstöße feststellen könnt, behebt diese umgehend. Stellt doppelt und dreifach sicher, dass alle Angaben korrekt sind.
4. Einen Einspruch einreichen
Wenn ihr der Meinung seid, dass der Eintrag zu Unrecht gesperrt wurde, könnt ihr einen Einspruch einlegen. Das Formular findet ihr im GMB neben der Fehlermeldung.
Dabei kann es sein, dass ihr:
- Relevante Dokumente hochladen müsst – Handelsregisterauszüge, Gewerbeanmeldungen oder Ähnliches untermauern die Glaubwürdigkeit.
- Eine schlüssige Nachricht verfassen müsst – Schreibt wohlwollend und erklärt, dass ihr alle Maßnahmen ergriffen habt, um zukünftige Verstöße zu vermeiden.
5. Bleibt geduldig
Die Bearbeitung kann 48–72 Stunden dauern, manchmal auch Wochen. Google prüft die Anfrage manuell. In der Zwischenzeit könnt ihr Kunden über alternative Wege informieren: Google Maps Ads, E-Mails, WhatsApp, Newsletter.
Wie ihr zukünftige Sperrungen vermeiden könnt
Prävention ist der beste Schutz vor gesperrten GMB-Einträgen:
- Richtlinien einhalten: Alle Informationen korrekt und ehrlich angeben.
- Regelmäßig aktualisieren: Eintrag bei Änderungen von Öffnungszeiten, Adresse oder Kontaktdaten pflegen.
- Verifizierung abschließen: Den Prozess sauber durchführen und alle Dokumente bereitstellen.
- Verdächtige Aktivitäten vermeiden: Nicht mit Drittanbietern arbeiten, die schnelle Ergebnisse versprechen aber unlautere Methoden einsetzen.



